Tagesgeldkonto Anbieter
Wer ein Tagesgeldkonto sucht hat die Qual der Wahl: Beinahe jedes Geldinstitut bietet mittlerweile
Tagesgeldkonten an. Da stellt sich schnell die Frage: Welches nehmen?
Die Anbieter unterscheiden sich zum einen hinsichtlich ihrer Konditionen, zum anderen aber auch in Bezug auf ihre Unternehmensstruktur und ihren Standort. Worauf Sie bei der Wahl des richtigen Anbieters achten sollten, verraten wir Ihnen jetzt.
Inländische GeldinstituteGeldinstitute mit Sitz in Deutschland haben einen großen Vorteil: Sie unterliegen der deutschen Einlagensicherung. Das bedeutet nichts anderes als dass das eingesetzte Kapital im Fall einer Bankenpleite je nach Sicherungskonzept der Bank bis zu einem bestimmten Höchstbetrag durch eine Sicherungseinrichtung abgesichert ist.
Zudem bleibt Anlegern die Wahl zwischen herkömmlichen Filialbanken und Direktbanken.
Filial- oder auch Hausbanken waren es, die lange Zeit den Markt dominierten. Auch heute bieten sie Tagesgeldkonten an, deren Konditionen in der Regel allerdings schlechter ausfallen als die der Direktbanken.
Der Grund dafür ist schnell gefunden: Filialbanken betreiben im Gegensatz zu Direktbanken ein Filialnetz und bieten persönliche Beratung vor Ort. Dieser Service verursacht Kosten, die die Angebote der Filialbanken verteuern. Gerade unsichere oder junge Anleger, die kaum über Kenntnisse aus dem Anlagebereich verfügen, sollten jedoch nicht auf die kostenlose und unverbindliche Beratung verzichten:
Sie hilft, die richtige Anlagestrategie zu finden und das Optimum aus dem vorhandenen Kapital herauszuholen.
Webtipp: Viele Infos im
Girokonto Lexikon von online-girokonten.de
Im Gegensatz zu Filialbanken sind es häufig die Direktbanken, die die günstigsten Tagesgeldangebote offerieren. Der Unterschied in den Konditionen erklärt sich dadurch, dass Direktbanken auf Beratungsangebote & Co. verzichten und sich vorrangig auf den Vertrieb ihrer Angebote fokussieren.
Seit einiger Zeit immer unter den besten Anbietern: Die Autobanken, etwa von
Mercedes Benz oder Volkswagen.
Ausländische GeldinstituteUnter den besten Anbietern von
Tagesgeld finden sich regelmäßig auch ausländische Geldinstitute, die in Deutschland über eine Vertretung verfügen. Tatsächlich bieten sie häufig sehr gute Konditionen, allerdings hat die Sache einen Haken:
Ausländische Geldinstitute, auch wenn sie über eine deutsche Vertretung verfügen, unterliegen nicht der deutschen Einlagensicherung.
Im Falle einer Bankenpleite ist das Guthaben möglicherweise nicht in ausreichender Höhe besichert. In jedem Fall wird ein Einlagensicherungssystem im Ausland greifen, über das das Guthaben im Notfall zurückerstattet wird. Allerdings ist nicht gesagt, dass die Sicherungsgrenze nicht niedriger liegt als in Deutschland üblich.
Zudem kann dieser Vorgang sehr lange dauern, eben weil in diesem Fall einer Bankenpleite ausländische Behörden eingeschaltet werden.